Sorgende Gesellschaft – Freiwilligenarbeit im Alter neu gestalten
Was Freiwillige, Angehörige und Institutionen gemeinsam tragen können
Referent:
Riccardo Pardini, Soziologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialpädagogik und Sozialpolitik, HSLU – Soziale Arbeit
Podium:
– Melanie Setz, Stadträtin und Sozial- und Sicherheitsdirektorin der Stadt Luzern, Pflegefachfrau
– Prof. Dr. Carlo Knöpfel, Professor FHNW – Hochschule Soziale Arbeit, ehem. Mitglied der Geschäftsleitung Caritas Schweiz
– Riccardo Pardini, HSLU – Soziale Arbeit
Inhalt der Podiumsdiskussion:
Die Schweiz wird älter, und mit dem demografischen Wandel verändern sich auch die Anforderungen an Betreuung, Unterstützung und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Alter. Viele Menschen wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter. Dadurch geraten familiäre Netzwerke, staatliche Angebote und professionelle Strukturen zunehmend unter Druck. In diesem Spannungsfeld gewinnt die Freiwilligenarbeit an Bedeutung. Doch was kann sie leisten und wo liegen ihre Grenzen? Welche Aufgaben können Freiwillige in frühen Phasen des Alterns sinnvoll übernehmen, ohne professionelle Pflege zu ersetzen oder struktureller Probleme herunterzuspielen? Die Podiumsdiskussion nimmt die frühen Unterstützungsphasen im Alter in den Blick und fragt, wie Verantwortung zwischen Freiwilligen, Angehörigen, Institutionen und dem Staat künftig verteilt werden soll. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren die Rolle der Freiwilligenarbeit, ihre Möglichkeiten und ihre Grenzen. Im Zentrum stehen konkrete
Erfahrungen, unterschiedliche Perspektiven und die Frage, wie freiwilliges Engagement sinnvoll ergänzt und strukturell unterstützt werden kann.
Im Anschluss des Podiums gibt es ein Apéro für alle Teilnehmende.
Mit Anmeldung: info@zeitgut-luzern.ch oder 079 369 57 51
